Hyperlapse Aachen


Hyperlapse Aachen from Klenkes Production on Vimeo.

Gegen Ende der Woche bin ich fast verrückt geworden, nach circa 50-60 Stunden Fotografie und zwei Wochen Post-Produktion, hat man sich irgendwann an seinem Video satt gesehen. Doch gestern ist es endlich fertig geworden und mir ist ein Stein vom Herzen gefallen!

Wir haben ein Semester damit verbacht Gebäude in Aachen zu fotografieren und uns verwirrt anstarren zu lassen, wieso wir ein Stativ im Schneckentempo verschieben. Denn es mag zwar nicht nach viel Arbeit aussehen, aber in jeder Sekunde Film stecken 25 Bilder. Jedes einzelne Bild wurde dann wiederrum in Helligkeit und Farbtemperatur angeglichen, anschließend wurde jede Szene stabilisiert, alles aneinander gecuttet, die Geschwindigkeit variiert und schlussendlich nochmal ins Color Grading geschickt.

Alles in allem ein Haufen Arbeit, doch wenn ich mir das Endergebnis ansehe muss ich zugeben: Ich bin ein wenig stolz auf unseren ersten Hyperlapse Film.

Wie findet ihr das Ergebnis? Könnt ihr euch die Arbeit dahinter vorstellen? Habt ihr selbst Erfahrung mit Zeitraffer Aufnahmen?

Eure Gedanken:

  1. Ich wusste gar nicht, dass solche Videos aus Fotos entstehen, dachte immer, das wären Videos, die man einfach schneller gestellt hat :D insofern kann ich die viele Arbeit dahinter verstehen! Aber wirklich interessant, vor allem mit Orten, die man selber kennt! Das Video gefällt mir wirklich gut, vor allem auch die Unterschiede in der Geschwindigkeit zwischendurch, das macht das ganze spannend :)

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    1. Zu Beginn dieses Semesters wusste ich das auch noch nicht bis unser Professor in der Vorlesung ein wenig näher auf Timelapse einging :)

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  2. Also als Fotografin weiß ich definitiv wie viel Arbeit in so etwas steckt und kann nur sagen: Respekt! Das war sicherlich manchmal ganz schön hart und kräftezehrend. Kein Wunder, dass du am Ende das Video kaum noch sehen konntest... ich kann mir vorstellen, dass einem echt ein Stein vom Herzen fällt, wenn man so einen Brocken an Arbeit endlich beendet hat!!

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  3. Hi,

    sehr interessant, muss ich auch mal probieren, aber vorher habe ich noch ein paar Fragen.

    Versteh ich das richtig so:

    Ihr seit stehen geblieben und habt eine feste Anzahl Bilder aufgenommen. Dann das Stativ etwas nach vorne gerückt und wieder eine feste Anzahl an Bildern aufgenommen...
    Jedes Vorrücken stellt dann 1/25 Sekunde des Films da und die dann gemachte feste Anzahl an Bildern erzeugt die schnelle Bewegung der Umgebung, wenn man 25 Stehenbleiben zu einer Sekunde zusammenfasst.

    Ich kenne nur das Erzeugen von Bewegung via gif – Bildern. Welche Software benutzt man für ein so umfangreiches Projekt?

    Viele Grüße Thomas (thomas-colorful-blog.com)

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    1. Hi Thomas,

      nein aber so ähnlich. Wir haben pro Schritt ein Bild gemacht, haben das Bild immer an einem festen Punkt ausgerichtet und die Kamera wegen Bodenunebenheiten immer wieder in die Waage gebracht.
      Ein solcher Effekt wie du beschreibst wäre auch möglich, allerdings würde das Bild dann springen :).
      Wir haben die Bilder im Nachhinein mit Lightroom fast alle nochmal einzeln per Hand nachbearbeitet da Belichtungssprünge drin waren (wurde manchmal was hell), die ideale Belichtungszeit liegt zwischen zwei - vier Sekunden mit Polfilter.
      Danach haben wir die Bilder in After Effects getrackt d.h. zuerst haben wir einen Punkt im Bild gesucht der einigermaßen lange oder immer im Bild ist und da immer den Tracking Punkt hingesetzt. Leider muss man für eine gute Stabilisierung immer ein paar Punkte setzen manuell (was viel Arbeit ist). Aber auf YouTube gibt es ein paar gute Tutorials dazu.
      Zum schneiden und beschleunigen haben wir im Anschluss Premiere benutzt und uns kurzerhand ebenfalls fürs Color Grading für Premiere, statt DaVinci Resolve entschieden.

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  4. Hi Sabrina,

    wirklich gut geworden! Das Resultat kann sich echt sehen lassen.
    Ich denke euer Hyperlapse Projekt war wohl mit eines der Zeitaufwendigsten.

    Bin mal gespannt wie die anderen Projekte geworden sind :).

    VG Pascal

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  5. Sehr spannend und ein tolles Ergebnis. Darauf darfst du wirklich stolz sein!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass das sehr aufwändig ist, aber eine genau Vorstellung davon hat man wahrscheinlich auch erst, wenn man es mal selbst probiert hat.

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