Bewerbungsfotos - Part 1 Haltung


Ein Foto sagt mehr als tausend Worte – denn ein Foto wird immer einen Teil unserer Persönlichkeit preisgeben. Wir können dem zwar bewusst gegensteuern und unsere positiven Seiten unterstreichen, jedoch uns selbst können wir nicht verstecken. Unsere Haltung und unser Blick verrät oft mehr, als wir meinen, es kommt nicht nur auf die Kleidung an.

In diesem Artikel wird es sich hauptsächlich um die Körperhaltung gehen, ich werde in den kommenden Tagen jedoch einen weiteren Artikel zu den Kameraeinstellungen veröffentlichen, für alle die gerne ihre Bewerbungsfotos selbst schießen wollen.

Der Blick

DO: Blick in die Kamera oder minimal seitlich
Attribute: Selbstsicher, direkt, ehrlich, präsent, offen

Grundsätzlich ist es immer gut in die Kamera zu schauen, denn so zeigt ihr dass ihr nichts zu verbergen habt und zu eurer Persönlichkeit steht. Allerdings solltet ihr auch nicht angriffslustig in die Kamera schauen, es sei denn ihr bewerbt euch um einen Job bei dem dieses Attribut von großer Bedeutung ist.


DONT: Blick zu weit neben der Kamera
Attribute: Verträumt, künstlerisch, introvertiert, kindlich

Verträumte Bilder haben Stil in der Kunst – auf einem Bewerbungsbild können sie manchmal missinterpretiert werden. Falls ihr Durchsetzungskraft in diesem Job braucht und diese in eurem Anschreiben zu euren Stärken hinzuzählt, wird Verwirrung gestiftet, denn euer Foto erzählt etwas Anderes als ihr. Jedoch wenn ihr euch für eine Stelle als Hochzeitsfotograf (oder Ähnliches) bewerbt, wo es darauf ankommt so eine verträumte Stimmung zu erzeugen, dann ist so ein Foto natürlich ideal!


Tipp: Falls euch nicht wohl bei dem Gedanken ist direkt in die Kamera zu schauen, denkt an etwas Schönes und stellt auch vor ihr seht durch das Objektiv eine Person an die ihr liebt.


Über lachende und leere Augen

Ich weiß zwar nicht, ob ihr ebenfalls auch darauf achtet, aber ich schaue Personen auf Fotos direkt in die Augen und versuche heraus zu finden, wie sie sich fühlen. Manchmal fällt es uns an einem schlechten Tag schwer glücklich auszusehen, aber dafür gibt es eine Lösung...

Tipp: Ich denke an etwas Schönes und albere ein wenig rum und schneide Grimassen, gleichzeitig fotografiere ich die Bilder. Nach einer Weile schaue ich mir dann die nicht so ernst gemeinten Fotos an und muss automatisch lachen, weil ich so bescheuert aussehe. Und genau diesen Moment müsst ihr dann ausnutzen!
Grimassen helfen bei guter Laune auf Bildern -  (links) nenne es jetzt mal - meine Interpretation des Gemäldes "Der Schrei" von Munch




Was bedeutet ein schräger Kopf?


Ein schräger Kopf bedeutet der Fotografierte ist bereit sich jemandem unterzuordnen, denn ein schräger Kopf nimmt ein wenig die Präsenz. Der Fotografierte will gefallen und geht auch schon einmal Kompromisse ein, ist der Kopf jedoch zu sehr geneigt, sieht es unreif aus.
Ein gerader Kopf hingegen zeigt Durchsetzungskraft, da hat der Betrachter einen Charakter vor sich der Kämpfen kann und weiß wie das Leben läuft. Das hat je nach Stelle Vor- und Nachteile – denn die Person könnte zu selbstbewusst sein um sich unterzuordnen, diese Wirkung kann mit einer leichten Draufsicht gelockert werden. (Mehr dazu im nächsten Artikel)


Die Schultern

Ihr solltet eure Schultern auf einem Foto weder schlaff runter hängen lassen, noch sie krampfhaft nach oben ziehen. Denn Beides sieht gespielt aus, versucht sie wenn nur ganz leicht anzuspannen oder benutzt einfach leichte Schulterpolster.
Ob euer Haar offen oder geschlossen ist, kommt auf euren Wunschjob an

Haare offen oder geschlossen?
Ob ihr die Haare nun offen oder geschlossen tragt kommt auf den Job an. Bei traditionellen weniger künstlerischen Berufen empfiehlt es sich die Haare glatt oder geschlossen zu tragen, dadurch erzeugt ihr einen seriösen, erwachsenen Eindruck. Bei offenen Haaren wirkt ihr direkt lockerer, habt ihr Wellen oder Locken gibt euch das etwas Jugendliches, aber ihr wirkt auch nicht so ernstzunehmend.


Der nächste Post wird sich um die Kamera-/Lichteinstellungen drehen, bestimmt habe ich jetzt nicht alle Möglichkeiten aufgezählt, wie diese Posen gedeutet werden können, aber meines Erachtens sind die Wichtigsten Dinge drin.

P.S. Natürlich solltet ihr nicht vergessen zu lächeln auf einem Foto, außer ihr werdet Türsteher! Und falls ihr noch weitere Tipps habt, ergänzt sie doch in einem Kommentar und teilt euer Wissen!

Eure Gedanken:

  1. Tolle Tipps :) Habe auch schon mal eigene Bewerbungsfotos gemacht, wurde aber nirgendwo genommen :D Wenn es soweit ist, probiere ich es nochmal mit deinen Tipps aus! Bin schon gespannt auf deinen nächsten Post dazu! :)

    Liebst,
    Mira

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  2. Tolle Tipps :) Habe auch schon mal eigene Bewerbungsfotos gemacht, wurde aber nirgendwo genommen :D Wenn es soweit ist, probiere ich es nochmal mit deinen Tipps aus! Bin schon gespannt auf deinen nächsten Post dazu! :)

    Liebst,
    Mira

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  3. Super Thema! Das kann man auf jeden Fall gut gebrauchen! :)
    Danke! :)
    Liebste Grüsse
    Stéphie. ♥

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