Ein Einblick in einen Teil meines Lebens.

Heute werde ich mal in eine andere Richtung rennen und euch etwas zeigen, was ich programmiert habe. Ein Spiel. Gut die Idee des Spiels kam nicht von mir, sondern war eine Übungsaufgabe. Achtung es folgt das Geschwafel eines Programmieres, das Spiel ist in Processing geschrieben. Processing ist eine sehr einfache Programmiersprache für Anfänger, die wir gerade im ersten Semester durchnehmen. Für mich ist sie eher eine Spielerei und ich bin froh zuerst C++ gelernt zu haben.


 Das Spiel im Überblick: 

In dem Spiel werden zufällig Blöcke generiert, die von oben nach unten fallen. Ziel ist es alle Blöcke anzuklicken bevor sie den unteren Rand erreichen. Die Blöcke starten im Anschluss wieder oben und fallen in doppelter Geschwindigkeit runter.


 Die Umsetzung: 

Jeder der keine Lust auf Programmierergerede hat und nur das Spiel testen will, überspringt am besten diesen Abschnitt.

Ich habe eine Klasse Rechteck erzeugt, zu Beginn wird allen Rechtecken im Konstruktor eine zufällige Größe, Startposition und Farbe gegeben. Mit der Methode display() stelle ich diese Rechtecke auf dem Bildschirm dar. move() ist dazu zuständig, dass die Rechtecke von oben nach unten fallen.
Damit das Programm weiß, ob ein Rechteck angeklickt wurde habe ich eine Funktion geschrieben die anhand der aktuellen Mausposition "herausfiltert" ob die Maus im betreffenden Arial betätigt wurde.
Außerdem muss das Spiel ja irgendwann mal zu Ende sein und meine Abbruchfunktion wird ausgeführt, wenn der untere Rand erreicht ist.

Im Hauptprogramm habe ich ein Objektarray deklariert (benannt) aus der Klasse Rechteck. Da ich 10 Rechtecke haben will, erzeuge ich mit einer for-Schleife 10 Rechteckobjekte. Da ich nicht will das jedes Mal neue Rechtecke generiert werden, wenn die draw-Schleife durchläuft (Eigenart von Processing -> Funktion draw ist sowas wie eine while Schleife) filtere ich mir einer Bedingung raus ob Objekte erzeugt werden müssen und ob das Spiel noch läuft.
Im Anschluss führe ich meine Objektfunktionen aus und bewege jedes einzelne Rechteck und prüfe jedes Mal ob es schon am Rand angekommen ist. Falls ja wechsele ich in den Gameover Modus und gebe den Spielstand aus und gebe dem User die Möglichkeit mit ENTER neu zu starten.

 Spielen: 

Ihr habt Lust das Spiel auszutesten?
Falls ihr das Spiel spielen wollt, müsst ihr hier Processing kostenlos herunter laden, dann einfach entpacken und die .exe Datei ausführen. Dann ladet ihr euch mein Spielcode hier herunter und öffnet Uebung1 in Processing und drückt einfach auf Play.

 Personal: 

Zurzeit sitze ich an einem journalistischen Bericht, seit Stunden schon versuche ich die richtige Formulierung zu finden, aber es bringt einfach nichts. Mein Bericht ist so wortgewandt, wie eine Packung Haferflocken. Mir fällt es schwer in einer sachlichen Sprache zu sprechen, denn ich empfinde diese als langweilig. Ich will kommentieren, jedoch das ist in einem Bericht natürlich tabu.

Zudem gleich mein Leben momentan einer Achterbahn, die sich ein paar schwere Pakete hinten dran gelanden hat. Ich würde am Liebsten alles schleppen, aber ich muss zugeben das kann ich nicht. Mir fällt es schwer sowas von mir abzutrennen - aber das geht zur Zeit nicht anders. Machmal muss man Menschen und Situationen loslassen, die einem im jetztigen Zustand Energie rauben.
Jeder ist im Endeffekt für sein eigenes Glück zuständig. Weg weisen ja, schleppen nein, das darf ich nicht vergessen. Aber ich hoffe inständig das diese Person selbst anfängt zu gehen - vorerst jedoch bleibe ich jedoch in sicherer Entfernung.

Eure Gedanken: