The Saddest Story is ...

... that nearly nothing has changed.

Ich glaube immer daran, dass wenn die Menschheit es nur will wir die Welt gerechter gestalten könntern. Daran dass das wir uns um das Wohl aller kümmern, nicht nur um unser eigenes. Einfach dass wir lernen nach rechts und links zu blicken. Denn unsere bisherige Taktik hat uns hierhin geführt und irgendwas scheint da wohl schiefgelaufen zu sein. Jetzt will ich nicht immer nur darauf hinweisen, sondern erzähle euch was ich in meinem Leben verändert habe.

Das traurige meiner Meinung nach ist - dass sich die Geschichte der Menschheit in gewissen Abständen immer zu wiederholen scheint. Wir schütteln zwar mit dem Kopf und finden es unverständlich warum Jesus z.B. damals ans Kreuz genagelt worden ist, aber handeln wir anders? Wie vielen fällt es schwer einen Menschen zu akzeptieren, der nicht der Norm entspricht? Ist Mobbing etwas anderes als einen ans Kreuz zu nageln? Ist ein Krieg in Ordnung nur damit Ressourcen gesichert werden können? Ist fragwürdige Hetze in den Medien in Ordnung nur um die Bevölkerung wütend zu machen? 

Nein - es ist nur egoistisch.

Dutzende solcher Amerikanischen Friedhöfe gibt es in Europa, zig tausende Männer haben ihr Leben im Krieg gelassen. Einen Krieg bei dem sie glaubten für eine bessere Zukunft zu kämpfen, die Welt zu befreien von einem grausamen Diktator. Aber was hat das Ganze gebracht? Heute gibt es noch viel mehr versteckte Personen die Fäden ziehen und die Welt ändern können wie es ihnen gefällt und diese sitzen nicht unbedingt alle in der Politik.



Wieso ändert sich diese Schleife denn nicht?

Die Antwort ist recht einfach, wenn wir uns selbst und unsere Einstellung nicht verändern wie sollte sich dann die Welt verändern? Läuft doch und man kann zufrieden sein solange man nicht gefesselt an seinem Arbeitsplatz sitzt, 12 Stunden pro Tag arbeiten muss, sich ins Bett wirft und 7 Tage die Woche funktioniert.

Da gibt es diesen Spruch: "Kapital kennt keine Gnade" und gewiss kennt es die nicht Gnade ist menschlich, aber kennen wir diese Gnade selbst noch oder sind wir kapitalistisch geworden? Dutzende Menschen sind unglücklich und wir versuchen alle dieses Unglücklich sein zu füllen, wir sind auf der Suche nach dem was uns Konsum nicht geben kann. Wir suchen es in allem, aber eigentlich suchen wir nur uns selbst.

Es ist nicht leicht - es ist harte Arbeit - aber es hat sich gelohnt.

Wir lernen irgendwann unser Selbstbewusstein Innen zu suchen auf die ein' oder andere Tour - dies ist ein Teil von meiner Geschichte, die ich mit euch teile.

Manche haben es leichter am Anfang ihrer Teenagerzeit und Andere eben nicht, ich gehöre zu der letzteren Sorte. Denn ich wich immer schon von der Norm ab und das machte mich natürlich zu einem beliebten Angriffsziel. Manche werden lebenslang durch Mobbing krank - und beinahe wäre ich es geworden - aber ich bin stark dadurch geworden. Wie und wieso das etwas mit dem vorherigen Thema zu tun hat erkläre ich jetzt im Anschluss.

Ich war damals sehr oberflächlich, gab viel auf die Meinung von meiner Umwelt, war unsicher und in gewissen Situationen einfach schüchtern. Ich bewertete mich niedriger als ich war und malte mir stetig aus wie meine Mitschüler/-menschen auf mich reagieren. Daher war ich die perfekte Angriffsfläche für jeden der seine eigenen Komplexe verstecken wollte. Das wusste ich damals natürlich noch nicht, denn ich wollte auch dazu gehören und wie alle sein. Nur das haute nicht hin, egal wie sehr ich mich bemühte - so wurde es nur noch schlimmer.

Gegen mein Inneres gearbeitet - um dazu zu gehören

Mithilfe eines Ratschlags habe ich damals erkannt dass ich mich erst selbst akzeptieren muss, bevor mich andere Menschen akzeptieren können. Und wichtiger als das was andere Menschen von mir halten war das was ich von mir selbst hielt. Auf der Suche nach einem Ausweg wurde ich regelrecht gezwungen nach Innen zu gehen, da zu suchen und mein Selbstbewusstsein dort aufzubauen, denn so wird es unerschütterlich.

Durch das Mobbing ist jedoch noch meiner Meinung nach etwas viel Wichtigeres passiert - ich wollte Menschen und ihre Handlungen verstehen und habe angefangen mich in sie "einzufühlen". Denn ich schwor mir damals niemals einen Menschen so zu verurteilen, so wie ich verurteilt worden bin und daran halte ich mich noch heute.
 

Was war der Ausweg?

Damals hätte ich nie gedacht, das es klappt aber ich habe aufgehört die Mobber zu verurteilen für das was sie taten und das war wirklich hart. Denn unser Ego pocht immer auf alten Wunden und führt sie gerne vor Augen, ebenfalls liebt unser Ego Menschen zu verurteilen. Aber ich blieb zu jedem von ihnen gleich freundlich, habe den alten Ärger abgelegt und vergessen.

Anfangs
hätte ich nie gedacht das es wirklich funktioniert, aber mein inneres Gefühl "manifestierte" sich tatsächlich im Außen! Sie begannen mich ebenso freundlich zu behandeln und zudem durfte ich sein wer ich sein wollte! Was gibt es Besseres?
Diesen kleinen Ausflug in mein Leben habe ich gemacht um das menschliche Ego zu erklären, in manchen Sachen ist es ziemlich nützlich und gar lebensnotwendig. In anderen Dingen, wie zum Beispiel der Machtausübung auf Andere ist es grausam! Man schiele nun mal aus das heutige Börsensystem und die Menschen die für ein Apfel und ein Ei arbeiten müssen um wenigstens etwas zu Essen zu kriegen! Wie schon oft erwähnt empfinde ich das als ungrecht, sowie ich vieles im aktuellen System einfach ungerecht finde. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin!

Wir haben die Macht uns selbst zu ändern

Wir wollen alle etwas verändern, aber fühlen uns machtlos, aber wir haben die Macht uns selbst zu verändern. Würden wir anfangen unsere Mitmenschen verstehen zu wollen, uns sozusagen in sie einzufühlen und endlich die Person zu sein, die wir sein wollen! Kein Theater mehr, einfach nur die Wahrheit. Die Welt würde nicht in Kriege versenkt und schnell wäre ein anderes System gefunden um den Reichtum gleichermaßen zu verteilen, würden wir uns um die Entwicklung unserer kompletten Rasse sorgen! 

Die lohnende Alternative zum Atomstrom könnte durch Zusammenarbeit schneller gefunden sein, denn keinen interessiert mehr nur die eigene Brieftasche. Jeder hätte das was er zum Leben braucht, aber das ist leider nicht gewollt da viele ihre Macht und ihr Geld verlieren würden... Und ich weiß nicht, ob es euch überhaupt interessiert. Aber meiner Meinung nach ist es Zeit weg zu kommen von dem Alten und etwas Neues zu beginnen! Ein Ende in der Schleife des Leidens und Kriegs in die Welt - für die sich schon viele Leute die Köpfe eingeschlagen haben - in eine Zeit des Glücks und der Entwicklung. 


P.S. Wie immer würde ich mich über euere Meinung freuen, interessiert euch das Thema oder sollte ich aufhören über solche Dinge zu schreiben? War der Artikel viel zu lang oder war es noch in Ordnung zum Lesen?

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