Gastpost: Schreiben erfordert eine Menge Keativität


Heute schreibe nicht mal nicht den Artikel sondern, der liebe Nicole von Way4view hat sich bereit erklärt einen Gastpost für 7hundert zu schreiben.  Nicole schreibt schon seit einigen Jahren für Websites und er betreibt seine eigene Newsseite. Von den Themen her geht er in Richtung Kino, Film, TV, Freizeit, Hobby, Reisen und Science Fiction.

    Gastposts sind meiner Meinung nach eine tolle Sache und man kann mit seinen Texten viel mehr Menschen erreichen und nebenbei erweitert man die Blogreichweite ein wenig. Solltet ihr auch mal Interesse haben einen Gastpost auf 7hundert zu veröffentlichen, schreibt mir einfach eine Mail mit eurem Vorschlag. Wenn es thematisch/zeitlich rein passt werde ich euren Artikel vielleicht veröffentlichen. Und nun hat Nicole endlich das Wort! 

Das mit dem Schreiben ist so eine Sache. Es erfordert natürlich zunächst mal jede Menge Kreativität, wenn dabei etwas herüberkommen soll – und damit meine ich nicht mal Geld.
Aber es soll ja etwas dabei herauskommen, wenn man sich schon hinsetzt und in die Tasten haut. Etwas, dass die Leser bei der Stange hält, vielleicht sogar zum ein oder anderen Feedback führt – und einen natürlich auch selbst begeistert. Das jedoch ist nicht immer ganz so einfach. Vor allem dann nicht, wenn man eigentlich schreiben sollte oder auch möchte, aber mit den Gedanken stets ganz woanders ist. Manchmal grenzt dies gar an eine Schreibblockade.

Man kann sich nicht in seine Charaktere hineinfühlen, in die Story versetzen oder weiß schlicht und einfach nicht, wie die Story weitergehen soll. Ich schreibe seit geraumer Zeit an einer Romanreihe, nachdem ich zuvor jahrelang Kurzgeschichten verfasste. Zwar strebe ich eine Veröffentlichung an, aber noch ist alles Hobby und deswegen schreibe ich daran auch nur, wenn ich wirklich dafür Zeit habe. Leider.
Gerade nach einer längeren Pause fällt es mir gelegentlich schwer, wieder in die Story zu finden, selbst dann, wenn ich weiß, wie es weiter gehen soll. Es ist als hätte ich Startschwierigkeiten, mich wieder hineinzufühlen. Aber im Lauf der Zeit, habe ich mir einige Tricks angewöhnt, die vielleicht auch euch helfen, über solche Blockaden weg zu kommen.

1.    Der Griff zum Stift

Wie Sabrina hier auch schon schrieb, hilft es manchmal, einfach ganz altmodisch zum Stift zu greifen, statt auf den Tasten herum zu klimpern. Vielleicht ist es, weil wir in unserem Alltag mittlerweile viel zu viel und zu oft vor dem PC sitzen oder das Notebook auf dem Schoß haben, dass wir einfach gar nicht mehr die kreativen Gedanken finden können, die wir benötigen, um unsere Charaktere in neue Abenteuer zu schicken. Manchmal ist es gar, als würden die Gedanken nur in diesem kleinen Kasten herumkreisen und sich nicht entfalten können. Kennt ihr das Gefühl?
Zudem sind in Zeiten von Social Media die Ablenkungen oftmals zu groß. Dann ploppt es wieder in Facebook, beim ein oder anderen oh-oh-t es vielleicht noch im ICQ. Oder man schaut noch schnell was bei Wikipedia nach, nur um dann doch wieder in den Weiten des Internets verloren zu gehen.
Kasten aus. Block und Stift raus. Loslegen!

2.    Musik hören

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich arbeite mit Musik irgendwie besser, wenn es ums Schreiben geht. Dabei höre ich allerdings nicht irgendeine Musik, denn gewöhnliche Musik lenkt sehr vom Schreiben ab. Schließlich hört man dann wieder auf den Text, die Gedanken folgen und schon ist es geschehen. Man ist ganz woanders, nur nicht dort, wo man eigentlich sein wollte: in seiner Story.
Als Fan von Filmmusik bin ich per Zufall drauf gekommen, allerdings eignen sich Soundtrack sehr, sehr gut, um zu schreiben. Es läuft Musik, die eine Geschichte erzählt – und das ganz ohne Worte, die einen von der eigenen Geschichte ablenken.
Wer sich mit diesem Gebiet bislang nicht beschäftigt hat, der braucht vielleicht eine kleine Starthilfe, wenn es um die Auswahl der Soundtracks geht. 
    Meine Tipps:
„Transformers“ - Vorsicht beim Griff ins Regal. Zu jedem „Transformers“-Film gibt es einmal ein Album mit den Musikstücken aus dem Film und einmal dem Score von Steve Jablonsky. Letzterer ist natürlich in diesem Fall gemeint, auch wenn der andere ebenso sehr empfehlenswert ist ;-)

„Gladiator“, „Troja“, „King Arthur“ – So mancher Soundtrack zu Sandalenfilmen lohnt sich ebenfalls
Marvel-Soundtracks – die Soundtracks zu den Filmen des Marvel Cinematic Universe, besonders „Thor – The Dark Kingdom” und „Captain America – The Return of the First Avenger“ - oder natürlich auch “The Avengers”!

Two Steps From Hell – ist eine Gruppe, die die Musik für die Filmtrailer produziert. Ihr kennt mit Sicherheit das ein oder andere Lied dieser Gruppe (Ihr glaubt mir nicht? Sucht mal nach „Heart of Courage“ ;-) ) Üblicherweise sind diese Lieder der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Da die Nachfrage aber mittlerweile so groß ist, ist neben Immediate Music auch Two Steps From Hell dazu übergangen, Alben auch für die Öffentlichkeit zusammenzustellen, namentlich sind dies Invincible, Archangel, Classics Vol. 1, Skyworld und Illlusions von Thomas Bergersen. Bald sollen die nächsten veröffentlicht werden!

3.    Anderweitig kreativ werden!

Wenn ich tagelang vor dem PC sitze, weil ich nun mal daran arbeiten muss, dann kann es sein, ich blockiere einfach, weil ich den Kasten nicht mehr sehen kann (ja, selbst mir geht das irgendwann so!).
Raus gehen oder Sport treiben – oder beides. Ich arbeite dann aber auch gerne anderweitig kreativ. So muss man nachdenken, hält seine Gedanken auf Trab, wird kreativ, aber beschäftigt sich nicht mit dem Schreiben und auch nicht mit der Story direkt.
Bei mir kommt dann meist eine neue Cosplay-Idee oder -Umsetzung raus. Manchmal räum' ich auch einfach mein Zimmer auf. Das sorgt nicht nur für Ordnung im Raum, sondern auch im Kopf.


    Soweit mal drei Tipps, die mir beim Schreiben – und meist auch beim Bloggen – helfen. Euch auch? Viel Spaß beim Ausprobieren!

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