Warum Schreiben den Unterschied macht.

 
Wer kennt das nicht auch? - Gerade sitzt man vor der Tastatur und will einen schönen Artikel tippen, doch nichts geht. Wir haben ordentlich im Netz recherchiert um mit unserer Arbeit einen  Mehrwert zu schaffen. Wir wollen die Leser mit unseren Worten verzaubern! Doch hängen in einem totalem Blackout, jeder angefangene Satz wird sofort wieder verworfen. Unser Hirn ringt förmlich nach einer passenden Formulierung, doch die Worte wollen sich nicht vernünftig in einen Satz packen lassen!

Vermutlich bin ich nicht der einzige Mensch mit diesem Problem. Jedoch habe ich heraus gefunden, dass die oftmals vermeintliche Schreibblockkade eigentlich nur eine Tippblockade ist und sie mit einem simplen Griff zu Stift und Papier gelöst werden kann. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir so leichter fällt Texte zu verfassen. Heute, im digitalen Zeitalter, hämmern wir meistens sofort in die Tastatur ein und in null Komma nichts steht der Text auf dem Bildschirm. Zwar gibt es die Delete Taste und wir können mit wenigen Klicks ganze Sätze umstellen. Dennoch ist Schreiben im Gegensatz zu Tippen einfach anders. Wir können mit einem Handgriff Worte durchkritzeln uns Bemerkungen hinzu schreiben, ausklammern, Skizzen malen... Der Schreibstil wird natürlicher. Alles wirkt lockerer und die Gedanken fließen förmlich von der Hand auf das Papier, die ganze Sache ist einfach nicht so statisch wie auf dem Bildschirm.

  Persönlich konnte ich einen Unterschied zwischen meinen getippten und den geschriebenen Texten erkennen und falls euch auch eine Schreibblockade plagt, testet es einfach mal aus! Mir hilft das am besten, jedoch falls es nicht klappt solltet ihr euch mal eine kleine Auszeit nehmen und einfach abschalten.  
Was macht ihr, wenn die Worte nicht richtig kommen wollen, aber ihr unbedingt einen Artikel schreiben wollt? Habt ihr andere Tipps um aus einer Blockade wieder heraus zu kommen oder schreibt ihr wie ich dann einfach auf Papier? 

Eure Gedanken:

  1. Stift und Papier ist mein Tod. Da geht nichts mehr.

    Wenn mir der Flow fehlt, so nenne ich die Phasen der Wortlosigkeit, lasse ich es einfach.
    In ein paar Stunden oder am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder anders aus.

    Sollte jedoch ein "Muss" im Raum stehen, schreibe ich einfach darauf los. Ohne den Text eines weiteren Blickes zu würdigen. Am nächsten Tag gehe ich ihn noch einmal durch und überarbeite ihn. Wenn ganz schlecht gelaufen ist, wandert er in den Papierkorb. Und ich starte mit Flow im Gebäck einen zweiten Versuch.

    Oft hilft es auch weniger zu denken sondern mehr zu fühlen.

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    1. Jeder hat denke ich seine andere Methode um wieder aus dem Loch raus zu kommen :D
      Aber bei dem Fühlen statt Denken kann ich dir 100%-ig zustimmen!

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  2. Ich wechsle gern einfach den Arbeitsplatz, wenn mir einfach die Worte fehlen (:

    Alles Liebe,
    Neele von Royalcoeur

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  3. Inspiration von draußen holen, oder sich von Musik inspierieren lassen. Aber ich muss sagen, es gibt für mich keine Allzweckwaffe. Wenn es nicht geht - wie im Moment - dann geht es leider nicht ☹
    Tamina ♥

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  4. Also ich persönlich schreibe dann einfach nichts und schaue einfach wann mir wieder etwas was einfällt und die Inspiration zurück kommt. Ich stresse mich dann aber auch nicht rein, weil das macht finde ich alles noch schlimmer. Meist kommen die Idee sehr schnell von alleine wieder, in dem man einfach etwas unternimmt und unterwegs ist ;).

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  5. Ich schreibe generell nicht so viel,
    hab auch nie einen Unterschied zwischen
    tippen und mit Hand schreiben bemerkt..
    Aber ich hab in letzter Zeit (im letzten halben Jahr, haha)
    sowas wie eine Kreativitätsblockade sobald ich einen
    Bleistift in die Hand nehme..
    mir fällt nichts ein, was ich auf Papier bringen will
    deine schöne Zeichnung vom Froschkönig hat mich
    gerade daran erinnert, dass ich ja mal nicht wenig gezeichnet habe..
    ich beneide dich, dass du einfach während Vorlesungen
    drauf loszeichnen kannst..und ich liebe so schnörkseldingens! *-*
    Ella

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    1. Oh vielen Dank! :)
      Die Blockade geht auch wieder vorbei, ich denke die hat jeder mal...

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  6. Ich hasse analog schreiben D: das fällt mir total schwer, selbst wenn ich unterschreiben soll, muss ich überlegen, wie ich das noch gleich immer mache - in letzter Zeit sehen meine Unterschriften total unterschiedlich aus :D
    Wenn ich mit Stift schreibe, will ich das möglichst schnell hinter mich bringen und werde dann schnell unsauber und unruhig

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  7. Da es für mich eine Zeit lang nicht anders machbar war, habe ich sehr viele Artikel mit der Hand geschrieben. Es war nur außerordentlich lästig, diese dann in die Tastatur zu kloppen. Nicht, weil ich nicht tippen kann, sondern weil es immer sehr lange Artikel waren. Alles in allem haben die Artikel so deutlich länger gedauert. Inzwischen bin ich mobil und kann tippen und tippen. Aber noch immer schreibe ich viel mit der Hand - ich will es nicht "verlernen".
    Klar habe ich auch mal Tage, an denen im Kopf alles andere geht, nur nicht Formulierungen. In der Regel renne ich dann in den Garten oder durch die Hütte - Arbeit findet sich hier immer. Und wenn es mal ein paar Tage länger dauert, dann ist das halt so.

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