Zukunftsvisionen


Der heutige Artikel schlägt mal eine andere Richtung ein, wie bereits in meinem Bloggeburtstagspost erwähnt, werde ich zwischendurch informative Artikel über neue Technologien veröffentlichen. Ich hoffe, dass euch das Thema genauso wie mich fasziniert, aber gleichzeitig wird es euch vielleicht auch schockieren. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr mir am Ende sagen könntet, wie euch der Artikel gefällt.

Wenn das Wort Nanobot fällt, denken wir zuerst meist an Science Fiction. Jedoch sind diese kleinen Roboter schon seit einiger Zeit sehr real, denn Wissenschaftlern ist es gelungen sie zu programmieren um auf reise in unsere Körper zu schicken. Momentan werden sie beispielsweise zur Schmerztherapie und Nervenstimulierung getestet. Und laut Prognose der Wissenschaftler, könnten mit ihnen in Zukunft sogar schwere Krankheiten, wie Krebs, geheilt werden.

Jedoch sind Nanobots ein zweischneidiges Schwert, denn wenn man sie schon dazu programmieren kann Nervenenden zu stimulieren, was ist dann in Zukunft noch mit ihnen alles möglich? Im weiteren Verlauf werde ich einige dazu Hypothesen aufstellen, die wenn man genauer forscht gar nicht mal so abwegig sind.

Virtual Reality, ist eine künstlich geschaffene Realität in die man mit seinen Sinnen eintauchen kann. Jüngstes Beispiel dieser wirklich bemerkenswerten Technologieentwicklung ist Oculus Rift. Dem Spieler hat mit der Brille die Möglichkeit in Echtzeit in dieses Spiel einzutauchen, dreht der Spieler in der Realität seinen Kopf nach links, so dreht auch der Avatar im Spiel sein Sichtfeld in die Richtung. Nun, die Gefahr liegt weder in den Spielen noch in Simulationen und diese Technologie ist äußerst faszinierend und es ist toll ein Spiel oder einen Film so erleben zu können!

Aber was ist wenn für uns die Simulation so real wird das wir nicht mehr unterscheiden können was Realität und was Fiction ist? Klar momentan sind wir noch lange nicht an dem Punkt angelangt, man wird immer noch einen Unterschied zwischen Animation und Realität erkennen. Was ist aber wenn wir in dreißig Jahren mithilfe von Nanobots in unserem Körper komplett in diese Welt eintauchen könnten?
Einer Welt von der man von den Beschränkungen seines Körpers befreit ist und in der nichts unmöglich ist. Wäre das nicht für manche verlockend?

Was wir hierbei vergessen ist die Realität von der wir uns immer weiter entfernen, denn durch unser Handeln verschwinden immer mehr Rohstoffe von der Erde und in fünfzig Jahren ist praktisch nichts mehr da! Zugegeben eine virtuelle Welt mit einem virtuellen Backup von unserem Gehirn wäre dann praktisch um der realen Welt, die unsere Aufmerksamkeit braucht, zu entfliehen. Ich bin mir sicher, dass es viel mehr umweltfreundlichere Technologien gibt, als die die jetzt auf dem Markt sind. Jedoch wäre dies nicht ökonomisch, der Staat würde Steuereinnahmen verlieren und Aktien würden fallen. Das ohnehin schon humpelnde System würde in einen Scherbenhaufen zerbrechen und ein riesen Chaos hinterlassen. Aber obschon jeder dies auf einem gewissen Grad weiß ändert sich nichts.
 
Ich habe lange gezweifelt die Fotos zu veröffentlichen, da ich nicht komplett zufrieden war und ich sie etwas komisch fand.

Der Grund hierfür ist einfach, wir stecken fest in einem ewigen Geldkreislauf. Geld – war anfangs ein lediglich ein Tauschmittel und man hatte einen Gegenwert. Heutzutage hat man diesen realen Gegenwert nur noch selten, die Preise sinken und fallen bedingt der Nachfrage. So bekommen Reisbauern plötzlich weniger für ihr Produkt und müssen sich den Kopf kratzen, wie sie denn nun ihre Familie ernähren können. Zudem können sie nicht einfach so in Streik treten, denn sie sind abhängig und müssen öfters irgendwo ihre Schuld begleichen. Womit wir beim zweiten Punkt wären, Schulden. Staaten haben Schulden gemacht und andere Staaten haben darauf spekuliert in der Hoffnung Gewinn zu machen und einen Teil des Staatsvermögens in unsichere Papiere investiert. Und auf einmal war alles weg, verschwunden und in Luft aufgelöst. Das Geld hatte sich unsichtbar gemacht, ist irgendwohin versunken und der komplette Planet landete in der Wirtschaftskrise unter die nun alle leiden müssen/mussten. Die Politik versucht das System nun mit Sparen zu retten, doch das wird nicht aufgehen, denn durch Einsparungen und höhere Steuern wird das normale Volk irgendwann verarmen. Denn durch Lohnkürzungen und Unterbezahlung verlieren wir an Kaufkraft auf der unser gesamtes Wirtschaftssystem beruht und Haushalte werden immer mehr nach dem günstigen Angebot suchen. Und die Industrie wird darauf mit besserer Technik und höheren Effizienzanforderungen an die Mitarbeiter antworten, denn man muss schließlich Konkurrenzfähig bleiben!

Aber sie passen irgendwie zum Thema und oh man, Technikthemen sind irgendwie schwer illustrierbar...
Dieses System ist irgendwann zum Scheitern verurteilt, spätestens dann wenn viele der Rohstoffe weg sind. Und dann? Fliegen wir zu anderen Planeten um diese dann ausbeuten zu können? Oder bildet sich eine Eliteschicht, die alles besitzt und den Rest der Menschheit kontrolliert?
Fragen über Fragen – die uns wohl nur die Zukunft beantworten kann.
Sobald die Neuroforschung unser Gehirn versteht, ist nichts mehr unmöglich und es wird intensiv daran geforscht Seele und Geist irgendwann trennen zu können. Um somit ein Backup unseres gesamten Wissens auf einem Datenträger erstellen können, das von jedem einzelnen Menschen mittels implantierter, internetfähiger Nanobots erreichbar sein soll. Diese Träumerei ist ja ganz nett- aber es gibt auch immer eine Schattenseite, die bereits mit Laborratten untersucht wurde. Denn diese internetfähigen Bots wurden zwei Ratten implantiert und per Knopfdruck konnte man mit Nervenstimulation des Hirns eine nicht hungrige Ratte dazu bringen zu fressen! Was wäre wenn diese Technologie auch beim Menschen zum Zuge käme?

Einerseits wäre es ein wissenschaftlicher Durchbruch in der Bekämpfung von Krankheiten, andererseits könnte es auch missbraucht werden. Und Überwachung, sowie Fernsteuerung wäre kein Problem mehr. Ob Nanobots jetzt ein Segen oder Fluch sind, muss jeder für sich alleine entscheiden. Jedoch sollten wir vielleicht einmal überlegen wie wir als Gemeinschaft der Welt einen Schubs in eine positive Zukunft geben können! 

P.S. Übrigens habe ich bei Daydreamer-Kev einen interessanten Artikel über "Wie viel Macht sollte man Maschinen geben" gelesen, falls es euch interessiert schaut unbedingt rein! Ich werde in den nächsten Tagen eventuell in einen Post etwas mehr auf menschliche Roboter eingehen, jedoch momentan stehen momentan erst die Grundgedanken des Posts...
 

Eure Gedanken:

  1. Danke für deinen tollen Kommentar auf meinem Blog. Ich denke das Gleiche: Einheitsbrei. Das waren vielleicht die langweiligsten Kleider denn je. Ich meine wann sollte man die fetten Roben sonst rauskramen? Übrigens interessanter und cooler Blog! Ich hoffe wir sehen/schreiben uns nochmal!

    ♥ www.sugarpopfashion.com ♥

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  2. Moderne Technologien können als Segen, aber auch als Fluch betrachtet werden. Weiterentwicklung ist das Triebrad der Menschheit, nur durch die ständige Verbesserung beziehungsweise durch das Sammeln neuer Erkenntnisse haben wir den aktuellen Lebensstandard erreicht. Jedoch darf man die Gefahren die von solchen Innovationen ausgehen natürlich auch nicht unterschätzen. Je ausgeklügelter die Technik wird, desto kontrollierbarer und berechenbarer wird auch der Mensch. Jede positive Weiterentwicklung hat meist auch eine Schattenseite, nämlich sobald sie für falsche Zwecke eingesetzt werden. Da wäre es vielleicht doch besser, manche Geheimnisse nicht zu enträtseln..
    Ich persönlich interessiere mich übrigens auch sehr für neue Erfindungen und Technologien, da werde ich sich öfters bei deinen Blog vorbeischauen! ;)
    Liebe Grüße, Selina

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