The world of Doubts

Manchmal frage ich mich, ob mein Blog teilweise zu persönlich wird, aber ich habe begonnen um meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Um etwas vermitteln zu können oder gar auch um Leser aufzumuntern und das geht eben am Besten mit eigenen Erfahrungen. Auf der ganzen weiten Welt hatte bestimmt jeder schon einmal Zweifel, entweder den durchaus bekannten Selbstzweifel oder Zweifel daran das etwas gelingt...

In den letzten Wochen hatte ich Klausurphase und ich habe mich von morgens bis abends ran gesetzt und gelernt, natürlich mit kleinen Pausen dazwischen. Denn mit einem Kunstabi mit wenig Mathe und nie Physik, Informatik studieren zu gehen, ist gewagt. Angefangen bei den unterschiedlichen Lehrplänen von Deutschland zu Belgien... Persönlich finde ich sowieso, dass das komlette europäische Schulsystem überarbeitet gehört, aber mehr dazu ein anderes Mal in einem neuen Post. Nachdem ich aus der Mathe Klausur wieder raus war, dachte ich nur Oh Man! Und die Zweifel begannen, nun wie wird man sie wieder los? Gute Frage, die antwort versuche ich hier zu finden.


 

Ich bin des Öfteren beeindruckt, wie locker manche Studium nehmen können obwohl sie auch an den gleichen Dingen zu knabbern haben. Aber vielleicht sind sie ja noch nicht auf dem Arbeitsmarkt geworfen worden oder es ist eine Charaktereigenschaft von ihnen... Ein Scheibchen werde ich mir im Laufe der nächsten Zeit mal davon abschneiden müssen :)

Nun zurück zum Thema, Zweifel ist die Angst vorm Scheitern und etwas zu verlieren. Wenn man sie also hat und auf einmal total verzweifelt ist sollte man erst einmal nach der Ursache suchen. Wieso habe ich Angst zu scheitern, was passiert mir dann? Und dann die Angst einfach entkräften, denn sie ist meistens völlig unbegründet. Und raubt einem zudem noch die Kraft, also nichts wie weg damit!

Bei mir lag die Angst darin, dass ich wie nach dem Abi völlig orientierungslos war und vom Arbeitsamt nicht gerade unterstützt wurde meine Richtung zu finden, zwar bin ich Bekleidungstechnikerin aber schneidern liegt mir eher als Hobby. Am Ende hatte ich genug vom Druck des tollen Arbeitsamtes und sagte mir ich gehe studieren, jedoch musste ich zwei Semester warten. Und deswegen nahm dann einfach überbrückend einen Job an der mir nicht gefiel, aber ich wollte Erfahrung sammeln und etwas Geld verdienen. Jedoch habe ich mir auch nach einigen Monaten dort geschworen, dass ich nie wieder in so eine Lage komme. Ich will in einem Job arbeiten der mich erfüllt, die Wahl haben wo ich arbeiten will und ein nettes kollegiales Umfeld haben.

Meine irrationale Angst wieder darein zu Fallen ist völlig unbegründet, denn selbst wenn ich das Studium nicht schaffen sollte, habe ich einen Abschluss als Grafikerin, bin Bekleidungstechnikerin, habe Ahnung vom Programmieren, habe etwas Ahnung von Fotografie und noch viele andere Dinge die ich nicht alle aufzählen will. Jedenfalls bin ich ein Wandelndes Paket mit Wissen, Ideen und Motivation Neues zu Schaffen und welchen Arbeitgeber würde das nicht reizen?   

P.S. Ich habe dieses Wochenende mal experimentiert mit der Fotobearbeitung, wie findet ihr das Resultat?

Zudem werde ich mich im Laufe der Woche mal daran setzten, mir die Blogs anzusehen für die Blogvorstellung, aber ich habe schon ein paar interessante entdeckt, nur werde mich wohl oder übel für ein paar entscheiden müssen! Was mir schwer fallen wird...


Eure Gedanken:

  1. Ich kann dich und deine Zweifel absolut verstehen, ich bin nämlich auch jemanden, dem es immer so geht und frage mich dann auch immer, wie manche alles so locker sehen könne? Im Moment stehe ich ja kurz vor dem Abitur und dann beginnt der "Kampf" nach einem Studiengang, der mich wirklich interessiert, denn genauso wie du war ich schon einmal in der Arbeitswelt unterwegs und hatte eine Ausbildung gemacht die mir so gar nicht gefiel. Klar ich habe sie durchgezogen, trotz allem immer mein Bestes gegeben und sie dann auch verkürzt, jedoch möchte ich später auch einfach etwas machen das mir gefällt und wo ich mit Freude dabei bin. Genau deshalb mache ich jetzt mein Abi und wenn man diese Erfahrungen hat, dann hängt man sich da manchmal sogar etwas zu viel rein.
    Kann deine Gedanken und deinen Beitrag also komplett nachvollziehen ;) und stimmt meistens ist die Angst und die Sorge komplett unbegründet.

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  2. Ich sah auch viele ehemalige Klassenkameraden (ebenfalls Kunst & Gestaltung) an anderen Studiengänge scheitern. Bio, Chemie, Informatik, Latein...

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  3. Ich kenne deine Zweifel und kann dir nur sagen: folge deinem Gefühl und dem, das dich glücklich macht, dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert! Dein Blog ist zauberhaft und du wirst deinen Weg gehen! Und jeder Arbeitgeber wird dich mit Kusshand nehmen, wenn nicht, dann ist es nicht der Richtige!
    Liebe Grüße Juliane

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