07.08.2014

Buchreview: Delirium - Lauren Oliver

Nach langem gibt es mal wieder eine Buchreview, die Serie habe ich in Großbritannien entdeckt und mir für die langen Busfahrten einfach mal das erste Band in Oxford gekauft. Das war allerdings so schnell verschlungen und meine Neugier war so groß, dass ich mir schließlich in Glasgow die restlichen Bände zugelegte.

Vom Genre her geht die Story ein wenig in Richtung "Die Tribute vom Panem", absolutäres System, Widerstand und eine Liebesgeschichte. Liebe - ist in der Delirium-Triologie eine Krankheit und wird mit Beginn des achzehnten Lebensjahres mithilfe einer gefährlichen Prozedur aus dem Gehirn geschnitten. Mit dem Entfernen der Liebe verliert sich auch die Empfindungsfähigkeit der Geheilten, denn sie bekommen nach der Prozedur durch einen Test einfach so ihren Lebenpartner zugewiesen und sind die meiste Zeit eine Art Schlafwandler.


“You can't be happy unless you're unhappy sometimes".”


Was mich besonders geschockt hat, ist das die Menschen dies freiwillig tun in der Hoffnung danach endlich glücklich zu sein! So denkt auch die Hauptfigur Lena, die ihre Mutter an die Krankheit verloren hat, sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich von ihren Gefühlen befreit zu werden. Denn ihre Mutter war selbst nach mehreren Prozeduren unheilbar. Bis sie während ihres ersten Partnervergabetests (vor ihrer Heilung) mitten in eine Aktion des Widerstandes gerät und sie auf Alex trifft... 

05.08.2014

Ist Frieden etwas für Träumer?

In meiner Schulzeit habe ich nicht viel über Wirtschaftssysteme, Kriege und so weiter nachgedacht. Wieso sollte man auch? Geschichtsunterricht war eher ein auswendig lernen, als man dort hätte ein Verständnis für die Taten der Vergangenheit entwickeln können. Begonnen hat dann mein Interesse als ich nach dem Abi mich sofort auf den Arbeitsmarkt geworfen habe. Und auf einmal in die Realität gefallen bin, denn es steckt mehr hinter/in der Welt als es früher den Anschein hatte.

Der Grund warum ich diesen Artikel schreibe ist: Ich mache mir Sorgen, dieses Säbelrasseln zwischen Russland und Amerika, die ganzen Kriege und die immer mehr verloren gehende Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Daher schrieb ich auf die Blogger Lounge Facebook Gruppe einen Aufruf, um ein Zeichen zu setzten, ein Zeichen von Bloggern für den Frieden und die Weiterentwicklung. Ich bekam einige Antworten von Menschen, die meine Idee zwar nobel fanden, jedoch schon lange selbst vergeblich versucht haben andere Menschen auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen und die mir schließlich sagten: Die Menschen wollen sich NICHT ändern!

Ich erinnere mich noch genau wie wir damals den 2. Weltkrieg als Unterrichtsstoff hatten, damals fragten sich alle wieso die Menschen das so leicht ignorieren konnten, wieso sie die Nationalsozialisten an die Macht haben kommen lassen. Diese Frage habe ich mir lange gestellt, die Antwort ist ganz einfach: Es ist fast genauso wie heute, man könnte fast einen Spiegel daran halten so ähnelt sich die Situation. Schaut auf die Arbeitslosigkeit und die soziale Ungerechtigkeit nach dem Börsencrash Ende der 20er und die Vorurteile innerhalb der Bevölkerung (die damals noch aus dem 1. Weltkrieg stammten).  
Damit will ich nicht sagen das alles gleich ist, vieles hat sich verbessert, dennoch manche Dinge sind gleich geblieben.

29.07.2014

Gut, Besser, Am Besten - Perfektionsdrang

Manche würden vermutlich manchmal den Kopf schütteln oder schon längst aufgeben, aber wenn mich etwas so richtig gepackt hat will ich Aufgaben immer perfekt erledigen und bis zum Ende durchhalten. Im Nachhinein war ich, dann manchmal von mir selbst enttäuscht wenn ich mein hoch gestecktes Ziel nicht erreicht habe. Ich weiß das es vielen von uns so geht, aber woher kommt dieser Drang und die Enttäuschung?

Ein großes Stichwort hier ist - Vergleich. Wir vergleichen uns gerne mit Anderen zweifeln an unseren Fähigkeiten und an uns selbst. Dennoch jeder Mensch ist einzigartig, da gibt es eigentlich keinen Vergleich bei jedem sind die Talente anders verteilt. Jeder sieht die Welt ein Stückchen Anders.

    Doch selbst mit dem Wissen vergleiche ich meine Arbeit noch immer mit der von Anderen, da ich mich verbessern will. Das ist ja durchwegs positiv. Zum Beispiel im Bereich Fotografie, als ich damit begonnen habe hatte ich kaum eine Ahnung von Blenden, Tonwert, Sichtwinkeln. Und je mehr ich mich damit beschäftigte und meine Arbeit verglich, desto besser wurde ich.

      Das Negative ist, ich sehe so viele gute Fotografen/Blogger die einfach da mehr Talent zu scheinen haben als ich. Manchmal ist das etwas demotivierend und ich bin oft enttäuscht von meinen Fotos. In solchen Momenten habe ich gelernt mich auf mich selbst zu konzentrieren, denn es mag sein das Arbeiten vom Niveau tiefer sind, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Außerdem hat jeder seinen eigenen Stil/Stärken!

27.07.2014

Gastpost: Schreiben erfordert eine Menge Keativität

Heute schreibe nicht mal nicht den Artikel sondern, der liebe Nicole von Way4view hat sich bereit erklärt einen Gastpost für 7hundert zu schreiben.  Nicole schreibt schon seit einigen Jahren für Websites und er betreibt seine eigene Newsseite. Von den Themen her geht er in Richtung Kino, Film, TV, Freizeit, Hobby, Reisen und Science Fiction.

    Gastposts sind meiner Meinung nach eine tolle Sache und man kann mit seinen Texten viel mehr Menschen erreichen und nebenbei erweitert man die Blogreichweite ein wenig. Solltet ihr auch mal Interesse haben einen Gastpost auf 7hundert zu veröffentlichen, schreibt mir einfach eine Mail mit eurem Vorschlag. Wenn es thematisch/zeitlich rein passt werde ich euren Artikel vielleicht veröffentlichen. Und nun hat Nicole endlich das Wort!


Das mit dem Schreiben ist so eine Sache. Es erfordert natürlich zunächst mal jede Menge Kreativität, wenn dabei etwas herüberkommen soll – und damit meine ich nicht mal Geld.

Aber es soll ja etwas dabei herauskommen, wenn man sich schon hinsetzt und in die Tasten haut. Etwas, dass die Leser bei der Stange hält, vielleicht sogar zum ein oder anderen Feedback führt – und einen natürlich auch selbst begeistert. Das jedoch ist nicht immer ganz so einfach. Vor allem dann nicht, wenn man eigentlich schreiben sollte oder auch möchte, aber mit den Gedanken stets ganz woanders ist. Manchmal grenzt dies gar an eine Schreibblockade.
Man kann sich nicht in seine Charaktere hineinfühlen, in die Story versetzen oder weiß schlicht und einfach nicht, wie die Story weitergehen soll.
Ich schreibe seit geraumer Zeit an einer Romanreihe, nachdem ich zuvor jahrelang Kurzgeschichten verfasste. Zwar strebe ich eine Veröffentlichung an, aber noch ist alles Hobby und deswegen schreibe ich daran auch nur, wenn ich wirklich dafür Zeit habe. Leider.
Gerade nach einer längeren Pause fällt es mir gelegentlich schwer, wieder in die Story zu finden, selbst dann, wenn ich weiß, wie es weiter gehen soll. Es ist als hätte ich Startschwierigkeiten, mich wieder hineinzufühlen. Aber im Lauf der Zeit, habe ich mir einige Tricks angewöhnt, die vielleicht auch euch helfen, über solche Blockaden weg zu kommen.