02.09.2014

Die besten Ideen kommen aus dem Nichts

Momentan ist es sehr ruhig auf 7hundert, der Grund dafür ist ich bin ja eigentlich Grafikerin und möchte mir in nächster Zeit auf Wordpress einen Portfolioblog zulegen um meine Arbeiten zu präsentieren und ein bisschen über Künstlerisches zu schreiben. Aber keine Angst 7hundert bleibt in den nächsten Jahren weiterhin bestehen.

Im letzen Monat habe ich meine Kamera nur selten angefasst, da ich einfach keine Ideen hatte. Gestern sagte mir mein Gefühl: "Heute ist der perfekte Abend zum fotografieren". Da ich aber kein Plan hatte was fotografien waren zuerst mal meine Schuhe dran, was sehr zur Verwunderung einer Passantin führte die in unseren Vorgarten starren musste...

"Kunst ist eine Gefühlssache und Fotos spiegeln uns selbst "


Beim Fotografieren experimentiere ich eher, als das ich einen Plan hätte worin das Ganze endet. Klar habe ich eine grobe Idee, aber ich lege mich nie fest, improvisiere und probiere einfach aus. Ich denke so lernt man am Meisten, jedenfalls habe ich mir so viele Dinge beigebracht. Schlussendlich hat sich mein Gefühl bewahrheitet und ich bin einmal ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

22.08.2014

Magische Eindrücke London's

Eigentlich war ich gerade dabei den Artikel zu schreiben, aber habe ihn anscheinend in meinem kreativen Fotoplatzierwahn schon veröffentlicht :D. Ich wollte sowieso keinen langen Text schreiben, denn heute ist einer der ersten Tage an denen es mir wieder besser geht. In den letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren und war ein wenig körperlich angeschlagen, aber habe mich nicht geschont... Das hat sich dann letztes Wochenende gerächt, ich glaube ich war Ewigkeiten nicht mehr so schecht dran.

Hier sind jedenfalls ein paar meiner Londonfotos von der Reise die ich heute bearbeitet habe, persönlich finde ich London überrascht einen immer wieder aufs Neue und ich habe selten eine Stadt mit so vielen tollen Ecken gesehen!

07.08.2014

Buchreview: Delirium - Lauren Oliver

Nach langem gibt es mal wieder eine Buchreview, die Serie habe ich in Großbritannien entdeckt und mir für die langen Busfahrten einfach mal das erste Band in Oxford gekauft. Das war allerdings so schnell verschlungen und meine Neugier war so groß, dass ich mir schließlich in Glasgow die restlichen Bände zugelegte.

Vom Genre her geht die Story ein wenig in Richtung "Die Tribute vom Panem", absolutäres System, Widerstand und eine Liebesgeschichte. Liebe - ist in der Delirium-Triologie eine Krankheit und wird mit Beginn des achzehnten Lebensjahres mithilfe einer gefährlichen Prozedur aus dem Gehirn geschnitten. Mit dem Entfernen der Liebe verliert sich auch die Empfindungsfähigkeit der Geheilten, denn sie bekommen nach der Prozedur durch einen Test einfach so ihren Lebenpartner zugewiesen und sind die meiste Zeit eine Art Schlafwandler.


“You can't be happy unless you're unhappy sometimes".”


Was mich besonders geschockt hat, ist das die Menschen dies freiwillig tun in der Hoffnung danach endlich glücklich zu sein! So denkt auch die Hauptfigur Lena, die ihre Mutter an die Krankheit verloren hat, sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich von ihren Gefühlen befreit zu werden. Denn ihre Mutter war selbst nach mehreren Prozeduren unheilbar. Bis sie während ihres ersten Partnervergabetests (vor ihrer Heilung) mitten in eine Aktion des Widerstandes gerät und sie auf Alex trifft... 

05.08.2014

Ist Frieden etwas für Träumer?

In meiner Schulzeit habe ich nicht viel über Wirtschaftssysteme, Kriege und so weiter nachgedacht. Wieso sollte man auch? Geschichtsunterricht war eher ein auswendig lernen, als man dort hätte ein Verständnis für die Taten der Vergangenheit entwickeln können. Begonnen hat dann mein Interesse als ich nach dem Abi mich sofort auf den Arbeitsmarkt geworfen habe. Und auf einmal in die Realität gefallen bin, denn es steckt mehr hinter/in der Welt als es früher den Anschein hatte.

Der Grund warum ich diesen Artikel schreibe ist: Ich mache mir Sorgen, dieses Säbelrasseln zwischen Russland und Amerika, die ganzen Kriege und die immer mehr verloren gehende Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Daher schrieb ich auf die Blogger Lounge Facebook Gruppe einen Aufruf, um ein Zeichen zu setzten, ein Zeichen von Bloggern für den Frieden und die Weiterentwicklung. Ich bekam einige Antworten von Menschen, die meine Idee zwar nobel fanden, jedoch schon lange selbst vergeblich versucht haben andere Menschen auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen und die mir schließlich sagten: Die Menschen wollen sich NICHT ändern!

Ich erinnere mich noch genau wie wir damals den 2. Weltkrieg als Unterrichtsstoff hatten, damals fragten sich alle wieso die Menschen das so leicht ignorieren konnten, wieso sie die Nationalsozialisten an die Macht haben kommen lassen. Diese Frage habe ich mir lange gestellt, die Antwort ist ganz einfach: Es ist fast genauso wie heute, man könnte fast einen Spiegel daran halten so ähnelt sich die Situation. Schaut auf die Arbeitslosigkeit und die soziale Ungerechtigkeit nach dem Börsencrash Ende der 20er und die Vorurteile innerhalb der Bevölkerung (die damals noch aus dem 1. Weltkrieg stammten).  
Damit will ich nicht sagen das alles gleich ist, vieles hat sich verbessert, dennoch manche Dinge sind gleich geblieben.